Gruppen Rahmenbedingungen
wöchentlich, vormittags, 100 min, Kassenleistung, max. 9 Teilnehmende, geschlossen - d.h. kein ständiger Wechsel,
zu Beginn mind. 3 Einzelgespräche
Basisgruppe
In dieser Gruppe werden Inhalte besprochen, die meiner Erfahrung nach in fast jeder Therapie früher oder später Thema sind. Zu Beginn der Stunde gibt es einen Impuls, Information zu psychologischen Themen (Psychoedukation) oder, je nach Bedarf, ein Eingehen auf aktuelle Belange.
Im zweiten Teil der Stunde werden die Inhalte dann durch Übungen und/oder Austausch vertieft.
Beispiele für Inhalte der Gruppe sind:
- Psychologische Grundbedürfnisse - Welche sind das und wie wirken sie sich aus?
- Gefühle - Wofür sind sie da und wie kann ich mit starken Gefühlen umgehen?
- Beziehung zu mir selbst - Wie gehe ich eigentlich mit mir selbst um und wie würde ich es mir wünschen?
- Achtsamkeit - Wie kann ich ein bewusstes Leben gestalten im Einklang mit meinen Bedürfnissen?
- Umgang mit eigenen Grenzen
Bei Interesse an einer Gruppe können Sie sich gerne selbstständig unter gruppenplatz.de eintragen - ich melde mich dann bei Ihnen!
Gruppe Bindungstrauma
In dieser Gruppe geht es vor allem darum, das Gefühl der Sicherheit im Hier und Jetzt zu stärken, sich eigener Stärken wieder bewusst zu werden und zu lernen freundlich und wohlwollend mit sich umzugehen.
Es wird viel Wissen und Vertiefung geben zu Themen wie z.B.:
- Stabilisierung
- Achtsamkeit
- Bindungstrauma
- emotionale Flashbacks
- Selbstfürorge
- Triggermanagement
- dysfunktionale Familiensysteme
- toxische Beziehungen
- Arbeit mit Anteilen
Auch in dieser Gruppe gibt es zu Beginn der Stunde einen Impuls und im zweiten Teil der Stunde die Möglichkeit, Inhalte zu vertiefen, sich darüber auszutauschen oder auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.
Was ist ein Bindungstrauma?
siehe
Elterngruppe
Diese Gruppe ist speziell für Eltern von Kindern, die noch zu Hause wohnen. Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass wenn eigene Themen in der Therapie reflektiert werden Eltern recht schnell in die Sorge geraten, selber vielleicht bei ihren Kindern Leid verursacht zu haben. Diese Reaktion ist nachvollziehbar, der Reflexionsprozess löblich, kann jedoch erneut zu tiefen Gefühlen von Schuld und Scham führen, was nicht hilfreich ist.
Um diese Schleife direkt wieder aufzufangen, gibt es die Elterngruppe, in der Eltern gemeinsam die eigenen Muster reflektieren können und lernen, zwischen dem eigenen inneren Kind und ihrem externen Kind zu unterscheiden, lernen, eigene Impulsketten zu unterbrechen sowie in die oft vernachlässigte Selbstfürsorge zu kommen.
Beispiele für konkrete Themen:
- Umgang mit Frust und Wut
- Selbstfürsorge
- eigene Grenzen erkennen
- Stressampel - wo stehe ich?
- Umgang mit dem verletzten inneren Kind
- Umgang mit unerbetenen Ratschlägen von außen
- Umgang mit besonderen Kindern (ADHS, Autismus, Gefühlsstärke o.ä.)
- Umgang mit Ehepartner bei z.B. unterschiedlichen Vorstellungen
- Umgang mit mental load und Verteilung der Aufgaben
- Umgang mit herausfordernden Herkunftsfamilien
Warum Gruppe?
Für Viele ist die Vorstellung einer Gruppe oft erst einmal abschreckend. Die Praxis zeigt jedoch, dass die Gruppe viele Vorteile hat: Möglichkeiten zur Vernetzung; das stärkende Gefühl, mit bestimmten Themen nicht alleine zu sein und die Chance, verschiedene Sichtweisen und Herangehensweisen kennen zu lernen.
Bei Fragen zur Gruppe schreiben Sie mir gerne unter: uhl@psychotherapie-engelskirchen.de
Wir können dann eine unverbindliche (Einze-)Sprechstunde vereinbaren - Sie lernen mich kennen und wir können Ihre Anliegen und Fragen besprechen. Ich freue mich auf Sie!